
Das Werk Kopf-Stein-Pflaster besteht aus
100 nach Ulrichs Kopf gegossenen Betonköpfen
Ausgestellt wurden sie , zweimal in Hannover (Kubus, Orangerie)
und einmal in Darmstadt (Kunsthalle) |
Ulrichs über das Werk Kopf-Stein-Pflaster:
Die Köpfe, auf den Kopf und den Passanten zu Füßen gefallen und in den Sand gesteckt, muten an, als sei ich gleich mehrfach enthauptet, geköpft worden, als hätte ich in zahlreichen Fällen den Kopf senken, hinhalten, und verlieren müssen, als habe man mir nicht oft genug den kapitalen Kopf abreißen und mich einen Kopf kürzer machen können.
Wer will mag mir vor und gegen den Kopf schlagen und stossen (...).
Das Kunstwerk besteht aus 100 einzelnen nach Ulrichs Anlitz gegossenen Köpfen.
Als Demonstrationsformen der Kopf-Steine bzw Stein-Köpfe behaupten sich sowohl ihre Anhäufung zu einer Schädelpyramide (Städtische Galerie Lüdenscheid 1980) - vergleichbar jener in Wassili Wereschtschagins Gemälde Apotheose des Krieges (1872) - als auch ihre Verpflasterung zu einem begehbaren Kopfsteinpflaster - ähnlich basislos wie Constantin Brancusis Schlafende Muse(B> (1910).
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