Als Verdeutlichung für die Entstehung des künstlerischen Werkes der Matschinsky-Denninghoffs ist ein Zitat über Brigitte Meier-Denninghoff sehr bezeichnend:
Im Mittelpunkt steht für Brigitte Meier-Denninghoff, wie bei vielen anderen Künstlern der Gegenwart, das Raumproblem, die Art der Gestaltung des Raumes. Der plastisch realisierte Raum ist jedoch hier nicht als aktive Ausstrahlung zu verstehen, sondern als passives Bedrängtsein;(...)
In diesem Zusammenhang darf vielleicht zur Kennzeichnung ein Vergleich mit den Arbeiten von Alberto Giacometti gezogen werden, deren Zeichencharakter ebenfalls auf dem Prinzip der Vertikale beruht und den Raum zum Thema hat.(...)
Bei Giacometti zieht die plastische Form rämliche Realität magnetisch an.(...)
Das Werk Brigitte Meier-Denninghoffs wird sich in Zukunft vielleicht in noch stärkerem Maße der nicht formal realisierten Emotionen entkleiden, um ganz in die Sphäre räumlicher Beziehung einzutreten.

(aus Junge Künstler 60/61)